Fridays for Future

Die Jugend ist aufgewacht!

Sie sehen in Greta Thunberg ihre Jeanne d’Arc und sind voller Begeisterung darüber, in ihr eine Leitfigur zu sehen, die ihnen sagt, was sie tun sollen. Was Politiker über Jahre hinweg nicht geschafft haben, schafft Greta mit ihrer Idee „Fridays for Future“, nämlich eine Bewegung zu entfachen und europaweit tausende junge Menschen folgen ihrem Aufruf.

Diese Schülerbewegung macht Hoffnung. Das Thema „Klima“ rückt endlich in den Fokus und auch „Scientists for Future“ unterstützt diese Initiative.
 Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat bei den Europawahlen ein hohes Ergebnis eingefahren, ist nun zweitstärkste Kraft und wird das Zünglein an der Waage sein.

Größtenteils hinken viele Länder in ihrer Umsetzung der Klimaziele von Paris hinterher. Zu lange wurde die Gefahr des Klimawandels nicht ernst genommen und einer florierenden Wirtschaft mit seiner Gewinnmaximierung untergeordnet.

Mit Geld lässt sich nicht alles „erkaufen“! Die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit von Mensch und Natur können nicht rückgängig „gekauft“ werden. Wenn der so genannte Kipping Point überschritten ist, werden wir alle die Verlierer sein.

Das Warten und Hinauszögern birgt eine immer größer werdende Gefahr der Zerstörung unseres Lebensraumes, darüber hinaus eine dramatische Ungerechtigkeit für die ärmeren Menschen in den schon teils sichtbar betroffenen Regionen.

Das Energiesystem muss sofort umgebaut werden. Wissenschaftler müssen hierzu jetzt den Ton und die Richtlinien vorgeben.

Jeder von uns ist aufgerufen nicht nur zu reden, sondern zu handeln. Die Einstellung, dass erst mal die anderen etwas tun sollten, kann nur als eine faule Ausrede gedeutet werden.

Was jeder Einzelne von uns tun kann:

- Öffentlichen Raum achten und schützen
- Fleischkonsum reduzieren
- Gedankenloses Konsumverhalten vermeiden
- SUV-Kauf einstellen
- Reisen verantwortungsvoll planen und durchführen

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