Wirtschaft

Januar 2014

Amazon – Moderne Sklaverei?

Amazon hat durch seine schlechte Bezahlung und miserablen Arbeitsbedingungen den Ruf eines Sklaventreibers verdient erhalten.

53 Bestellungen in der Sekunde.
Mitarbeiter müssen die bestellten Produkte in strikt vorgegebenen Zeiten administrieren und stehen somit täglich unter einem immensen Zeitdruck.

Vor den Festtagen wurden zu den 9000 Mitarbeitern in den bundesweit acht Lagern noch 14000 Aushilfen eingesetzt. Ein Knochenjob mit schlechter Bezahlung!

Kurz vor dem „Weihnachtsgeschäft“ sind Mitarbeiter nach Aufruf von Verdi in einen 6-tägigen Streik getreten. Ziel Verdis war ein Tarifvertrag nach den Bedingungen des Einzel- und Versandhandels. Amazon jedoch lehnte jede Einflussnahme unbeteiligter Dritter auf betriebliche Vorgänge ab. Ein Tarifvertrag des Handels war für Amazon nicht diskutabel.


Leider hat dieses – nur für das Unternehmen positve – Geschäftsmodell Zukunft.

Die Konsumenten werden dies wohl mehr oder weniger gedankenlos unterstützen.
Man ist ja keinem verpflichtet.

Rat von proculture:
Gehen Sie doch wieder einmal selbst physisch einkaufen. Das ist gut für die Bewegung; außerdem kann es Spass machen und die Sklaverei würde eingeschränkt werden.

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