Wirtschaft

Dezember 2014

Geldgier versus Menschenwürde

Volle Unternehmenskassen, sprudelnde Steuereinnahmen sowie die „schwarze Null“ gehören zu den derzeitigen Erfolgsmeldungen. Im gleichen Atemzug wird allerdings medienwirksam die Angst vor „Nullwachstum“ geschürt und der Zwang zum harten Sparen verkündet.

Zahlen scheinen Politikern wichtiger zu sein als das Schicksal vieler Bürger, die unter immer drastischer werdenden Sparmaßnahmen zu leiden haben.

Immer mehr  Arbeitnehmer können von ihrer Arbeit kaum Miete und andere laufende Kosten bezahlen. Viele akzeptieren aus Angst die um sich greifenden Knebelverträge und müssen mehr und mehr vom Staat „aufgestockt werden“.

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander.

Die einen scheffeln Millionen und werden immer reicher. 

Viele Unternehmen reduzieren ihre Belegschaft und opfern ihr Personal der gepriesenen „Verschlankung“.

Konzerne wie Amazon bereichern sich hemmungslos an ihren Sklaven, und freuen sich über die schlafenden Politiker, die ihnen die Steuern bereitwillig erlassen.

Die anderen leben von der Hand in den Mund oder überleben durch Spenden und Almosen. Der Besuch in Suppenküchen oder bei der „Tafel“ bedeutet für viele ein würdeloses aber notwendiges Übel.

Altersarmut ist in unserer Gesellschaft jetzt schon angekommen.

All’ das ist unseren Politikern schon lange bewusst.

Es muss also die Frage nach der Qualität der Regierenden gestellt werden.

Wo sind die weisen Vorausdenker und Vorwärtslenker?

Weit und breit nichts in Sicht!

Im Gegenteil: Großprojekte fressen Milliarden an Steuergeldern und die verantwortlichen Politiker machen sich aus dem Staub, nicht nur in Berlin.

Im Gegenzug wird der Bürger mit steigenden Abgaben – bspw. PKW-Maut – zur Kasse gebeten und mit Tiefstzinsen listig enteignet.

Fazit:
Wenn Gewinne und schwarze Nullen in den Köpfen der Politiker die höchste Priorität haben, ist das nicht nachhaltig gedacht und birgt große Risiken in puncto gesellschaftlicher Entwicklung.

„Wohlstand für alle“ forderte Ludwig Erhard vor gut einem halben Jahrhundert.

Fordert ebenso!

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