Gesellschaft

Juli 2011

Urlaubszeit in Europa

Eine globale Entwicklung einer missverstandenen Lockerheit.

Es scheint nur noch die Devise zu gelten, egal wie es aussieht, Hauptsache so bequem wie nur möglich.

Viele scheinen ihr Wohnzimmer mit der Öffentlichkeit zu verwechseln und zeigen immer drastischer, wie sie es anscheinend in der Privatsphäre gewohnt sind.

Männer pinkeln hemmungslos in aller Öffentlichkeit und Frauen stillen oder wickeln ihre Kleinkinder in der Fußgängerzone. Essensreste bleiben achtlos auf Parkbänken zurück sowie der unnütze und genusslose „coffee to go“.

Autoparkern wird bei einer Überschreitung der Parkzeit sofort ein kostspieliges Knöllchen verpasst. Diese Überschreitungen sind erheblich schlimmer und fordern Konsequenzen.

Es gebietet schon ein gewisser Respekt der Umwelt gegenüber, diese vor solchen Anblicken und Auswüchsen zu bewahren.

Was nutzt das schönste Ambiente?

Dieses wird sofort von diesen „Umweltproleten“ vernichtet und die wenigen, die diese Atmosphäre schätzen und genießen wollen, sind dem wehrlos ausgeliefert und es wird ihnen die Freude gründlich vermiest.

Die Menschen diskriminieren sich mit so einem Verhalten schon selber, aber wenn niemand etwas dagegen unternimmt und dieses Benehmen anspricht, wird es unvermeidbar immer schlimmer.

Die Aussage „Wem es nicht gefällt, kann ja weg gucken“ kann man leider nicht mehr akzeptieren, da die Schar dieser primitiven Täter sich rapide zu vervielfältigen scheint.

Die Devise „Wer zahlt, kann machen was er will“ ist unakzeptabel.

Appell:

Strandkleidung gehören nicht in eine Innenstadt!

Das oft anzutreffende „Füße hochlegen auf einem Sitzplatz“ in einem Lokal ist unannehmbar!

Einer zivilisierten Gesellschaft ist dieses Benehmen unwürdig.

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