Gesellschaft

September 2010

Treibjagd auf Thilo Sarrazin!

Thilo Sarrazin wird als Autor seines Buches "Deutschland schafft sich ab"
seit Wochen gehetzt, verdammt und mit radikal klingenden Beschimpfungen an den Pranger gestellt. Man will ihn aus seinem Amt jagen und ihn offensichtlich letztendlich auf dem Scheiterhaufen verbrennen.
Hier fühlt man sich in das dunkelste Kapitel des Mittelalters versetzt.

Es zeigt sich erneut:
Die Unmutigen fordern Zivilcourgage und die Mutigen werden dafür "geköpft".
Dabei ist mehr denn je gefragt:
Wir brauchen Tabubrecher,  die "wachrütteln". Gerade in einer demokratischen Gesellschaft müssen Querdenker größere Anerkennung finden, als das derzeit die Regel ist. Mit der Haltung der viel beschworenen "Political Correctness" jedenfalls kommt man hier nicht weiter, weil unter diesem Begriff i.d.R. nur beschwichtigt wird, Probleme aber nicht gelöst werden.
Bundesfinanzminister Schäuble straft das Buch Sarrazins als "verantwortungslosen Unsinn" ab. Seiner Meinung nach hat Sarrazin als Vorstandsmitglied der Bundesbank gegen seine „Pflicht der Zurückhaltung“ verstoßen.
Hat man das so zu verstehen, dass sich die Politiker hinter dieser Pflicht der Zurückhaltung verstecken, um wissentlich eine Auseinandersetzung zu vermeiden?

Demokratie ist fest verwurzelt mit Toleranz gegenüber Andersdenkenden.
Wo bleibt eigentlich die Toleranz gegenüber den Bürgern, die mit übergroßer Mehrheit hinter den Aussagen von Thilo Sarrazin stehen? Oder leben wir etwa in einer Scheindemokratie?

In einigen Städten werden die geplanten Lesungen von Thilo Sarrazin kurzerhand abgesagt. Die Hildesheimer Buchhandlung "Decius" begründet ihre Entscheidung damit, sie habe erhebliche Sicherheitsbedenken.
Rechtsradikale Demos werden zugelassen, hier hat man anscheinend keine Sicherheitsbedenken. Welch ein Hohn! Welch feige Entscheidungen!
Man fragt sich letztendlich: Wann beginnt eigentlich die Bücherverbrennung?

Jahrzehntelang haben deutsche Regierungen die von Anfang an sichtbare Entwicklung des Migrantenproblems ignoriert, und bis heute scheut die politische Liga eine konsequente Auseinandersetzung mit unbequemen Fakten bei diesem brisanten Thema.

Die Kluft zwischen der Bevölkerung und den Regierenden wird immer größer.
Die Bürger durchschauen das Spiel und vermehrt wächst Unmut und Wut.
Die Aussage der Bundeskanzlerin, sie respektiere die "freie Entscheidung der Bundesbank", ist ebenfalls durchschaubar, da ja jeder weiß, wie die Politiker massiven Druck ausüben, Herrn Thilo Sarrazin loszuwerden.

Herr Prof. Bolz sagte in der Fernsehsendung am Sonntag, den 5. September bei Anne Will außerordentlich treffend, ich zitiere "Es gibt einige Parallelgesellschaften, eine davon ist die der Politiker".

In den zahlreichen selbst errichteten Ghettos leben viele Muslime in ihrer eigenen Welt, schotten sich regelrecht ab und sind von einer kulturellen Integration weit entfernt. Darin werden sie noch von dem türkischen Präsidenten Erdogan bestärkt, der bei seinem vorjährigen Besuch in Deutschland dazu aufforderte, sich nicht zu assimilieren – gemeint war wohl auch – sich nicht zu integrieren.

Frau Merkel stand daneben und hat vor lauter "Political Correctness" nur geschwiegen und somit dieser Entwicklung weiter freien Lauf gegeben. Diese falsch verstandene "Toleranz" zeigt eine erschreckende Naivität. Die Eigenschaft "Mut" scheint der gesamten politischen Zunft völlig abhanden gekommen zu sein.

Ebenfalls zeigen sowohl die Politik wie auch die Justiz keine klare Haltung bei der problematischen Entwicklung von Radikalisierung, Zwangsehen und Ehrenmorde.
Das erschienene Buch der kürzlich verstorbenen Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig „Das Ende der Geduld“ scheint ebenfalls ignoriert und der detaillierte Tatsachenbericht nicht ernst genommen zu werden.
Wo bleibt eigentlich die Verantwortung für den Bürger?
Wo bleibt die Forderung nach Reziprozität!

Meinungs- und Bevölkerungsforscher fordern ebenfalls schon längst die Auseinandersetzung mit den beschriebenen Problemen.

Beispiel Ökonomie:
Wirtschaftsexperten warnen vor immensen Folgekosten einer misslungenen Integration. Forscher der Universität Duisburg kamen mit einer Studie zu dem Ergebnis, dass der Anteil der Problemmigranten unter den Hartz-IV-Empfängern weitaus höher ist, als deren Anteil an der Gesamtbevölkerung. Dadurch wird der Steuerzahler jährlich mit etwa zehn Milliarden Euro belastet. Auch diese volkswirtschaftlich negative Bilanz scheint ein absolutes Tabuthema zu sein.

Appell:

"Leben und Leben lassen" ist ein Grundsatz jeder freien Gesellschaft, gleiche Rechte und Pflichten für alle aber auch!

Unsere Politiker sind gefordert, mit mehr Ehrlichkeit und vor allem mit mehr Mut die in Sarrazins Buch offengelegten Probleme anzugehen.

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