Gesellschaft

Februar 2012

Die Sucht, das Internet

Eine stumme Gesellschaft, die nur noch im Internet redet.

Die Sprachlosigkeit vieler täuscht über ihre eigenen Probleme mit der realen Welt hinweg. Ein Ausdruck von Kommunikationsschwäche?

Der Wunsch nach totaler Erreichbarkeit immer und überall zeigt eine ganze Gesellschaft im Würgegriff des Internets. Diese Abhängigkeit treibt viele in die Sucht, von der man meist nur durch psychologische Hilfe wieder loskommt.

Was veranlasst junge Menschen, sich und ihr Leben schrankenlos ins Netz zu stellen und sich somit angreifbar zu offenbaren?

Warum scheint der Wunsch nach einem fremden Gegenüber größer als die persönliche Kommunikation?

Fehlt hier vielleicht die Basis für eine intakte Gesellschaft?

Das miteinander reden und die persönliche Ansprache muss wieder in den Vordergrund treten. Das sprachliche Miteinander darf durch die virtuelle Isolation nicht verloren gehen.

Eine intakte Gesellschaft basiert auf dem Einsatz eines jeden Einzelnen, der Werte lebt und mit gutem Beispiel vorangeht.

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