Bildung

ist die Formung zum Menschsein zu einer vollkommenen Persönlichkeit.

Vollkommen ist eine Person, wenn eine Harmonie zwischen Herz, Geist und Hand besteht. Der Bildungsreformer Wilhelm von Humboldt (1767-1835) hat uns für die Liebe zur Weisheit eine neue Sichtweise gegeben.

Die Bildungsfähigkeit beginnt recht früh in den ersten Lebensjahren und baut das Bildungsdreieck der Elemementarkompetenzen: Denken – Wissen - Kommunizieren.

Bildung sollte unabhängig von  der sozialen Herkunft möglich sein und jeder sollte die gleichen Lebenschancen erhalten. Johann Gottlieb Fichte (1726-1814) beschreibt Prozesse auf eine Formel gebracht: „Das ich als Werk meiner selbst“.  Das sind Aussagen, die in der heutigen Gesellschaft kaum noch vorkommen und im Bildungswesen völlig zu fehlen scheinen. Mit Leistungsdruck und Versagensangst sollte keine Schulzeit geprägt sein. 

Hierzu die Aussage des Philosophen und Publizisten Richard David Precht:
„Lernen ohne Genießen verhärmt. Genießen ohne Lernen verblödet“.
Auch hier fordern wir die Fähigkeit zu einem vernetzten Denken in Europa und hoffen auf die Wiederherstellung der einstmaligen Bildungserfolge.