Finanzen

Juli 2012

Eine verhängnisvolle Affäre....

Der Skandal einer Zinsmanipulation im großen Stil weitet sich in London zu einer Schlammschlacht und die Glaubwürdigkeit in die Bank of England ist erschüttert.

In diesem Vorgehen der Bankenbosse zeigen sich wieder einmal zügellose Gier, respektlose Arroganz  in einer Art Casinomentalität.
Die wahren Machthaber der Länder scheinen die Banken zu sein.

Die Politik hat es in der Hand dagegen anzugehen und Gesetze zu erlassen.
Im Augenblick vermittelt sie eher den Eindruck der Machtlosigkeit gegenüber
den Finanzakteuren.

Auch wenn die betrügerische Manipulation aufgedeckt wurde und Rücktritte wie dem des Ex-Barclays Chefs Bob Diamond zur Folge hat, so darf dieses rigorose Finanzdenken nicht weiter die Branche beherrschen.

Dieses praktizierte System untergräbt die Integrität der Märkte.
Die Manipulation der Libor- und Euribor-Zinssätze muss geahndet und unter europäische Aufsicht gestellt werden.

Europa hat eine eklatante Finanz- und Schuldenkrise und dennoch lassen Weitsicht und Ethik immer noch auf sich warten. Mit diesen Skandalen pokern Führungskräfte um das Überleben des europäischen Gedankens und treiben Länder an den Abgrund.

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