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Was bedeutet CHER.I?

CHER.I in Anlehnung an Cheri (franz.: Schatz, Wert, Tresor) umfasst die kausal zusammenhängenden Kriterien:

C – Climate stabilization
H – Humanity progress
E – Environmen protection
R – Ressources efficiency

I Intelligence

Der durch einen Punkt getrennte Terminus "Intelligence" soll verdeutlichen, dass alle vier Kriterien für sich und im Ganzen miteinander intelligent behandelt werden müssen.

Was ist die Idee?

CHER.I ist das Synonym für ein weltweit zu etablierendes Programm mit dem Ziel, die Zukunft des Planeten Erde und die darauf lebenden Individuen im Sinne einer ganzheitlichen Nachhaltigkeit zu messen, zu visualisieren und zu steuern.

Die Welt steht vor mehreren außerordentlich großen Problemen, die es zu lösen gilt. Einige davon sind miteinander so eng verflochten, dass einfache Lösungen nicht mehr greifen.
Beispielsweise ist das Problem Klima- und Umweltschutz äußerst eng verknüpft mit dem Thema Armut in den Entwicklungsländern.
Es wäre also sinnlos, diese Themen getrennt zu betrachten und Programme / Projekte zu formulieren ohne quer zu denken.

Hier bietet sich ein Modell an, welches den wohlklingenden Namen CHERI hat. CHERI oder genauer CHER.I steht für „Ganzheitliche Nachhaltigkeit“ und soll auf transparente Weise Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Möglichkeiten an die Hand geben, sich so zu steuern, dass dabei insgesamt eine optimale Entwicklung hinsichtlich grundsätzlicher Zukunftsthemen gewährleistet wird.
 

Kurzer Rückblick

In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts begann eine geistige Entwicklung, in der sich verschiedene Gruppen mit ökologischen Themen mit Blick auf die Wirtschaft befassten.
Nach und nach wurden Forderungen verbalisiert, die ein ökologisches Handeln von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft als Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft als Kernaussage hatten.

Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren nun gefordert, sich mit Fragestellungen wie Risiken und Chancen in ökologischer Hinsicht grundsätzlich zu befassen.

Hierbei agierte zunächst:
  - die Wissenschaft – aufzeigend
  - d
ie Politik – beschwichtigend
 
- die Wirtschaft – ablehnend
 - die Gesellschaft – abwartend
und zwar jede Gruppe für sich genommen mehr oder weniger intensiv.

Dabei herausgekommen sind Management-Systeme wie:
 
- Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
 -  
Umweltzertifizierungssysteme (ISO)
 - Carbon Footprint Instrumente
sowie letztlich die erste globale Klimakonferenz mit dem Abschluss „Kyoto-Protokoll“.

Status quo

Derzeit ist rund um den Globus eine stetig wachsende Zahl von Bürgern zu verzeichnen, die willens sind, Druck auf die Politik auszuüben mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit unseres Planeten aktiv zu steuern und nicht von ungebremster Wirtschaftsmacht steuern zu lassen. Hierzu gründet man NROs (Nichtregierungsorganisationen).
Dabei wird sich orientiert an Organisationen wie an:
 -
Greenpeace (International)
 -
WWF (International)
 -
Friends of the Earth (International)
 -
BUND (Deutschland)
 - NABU (Deutschland)
die unbestritten einen hohen Anteil an der Entwicklung einer neuen Denkrichtung haben und allseits zunehmend Gehör finden.

In der Regel schreibt sich jede neue Organisation ein Kernthema als Motiv für das Missionieren und Handeln auf seine Fahnen, die einen das Thema Umwelt, die anderen das Thema Klima; noch andere das Thema Humanität in der Wirtschaft, usw, usw.

Und hier liegt das Problem.
So sehr sich jede einzelne Organisation unbestritten Verdienste zur Causa Nachhaltigkeit zuschreiben lassen kann, so sehr sind diese nur ein Teil der Lösung der globalen Probleme, ja können sich sogar diametral zueinander verhalten.

Beispiel:
Die kategorische Durchsetzung von umwelttechnischen Maßnahmen kann für Gesellschaften in der dritten Welt zufolge haben, dass die Armut nicht in dem Maße abgebaut wird, wie dies möglich wäre.

Hier heißt es: Balance halten! Prioritäten setzen!
Wie aber kommt man hier schnell entscheidend weiter?


Progress

Eine Lösung heißt: „CHER.I“

CHER.I steht für ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmodell mit Blick auf politisches und wirtschaftliches Handeln.

Transparenz ist angesagt!

Jedes Unternehmen, jedes Produkt, jede Dienstleistung wird nach bestimmten Regeln auf die Beachtung und Einhaltung der CHER.I-Kriterien hin untersucht und die Ergebnisse auf einer zu errichtenden CHER.I-Plattform veröffentlicht.
Hierbei sollten zunächst in erster Linie weltumspannende Unternehmen berücksichtigt werden.
So kann jeder Konsument wählen, wen oder was er präferiert.
Methoden und Instrumente sind interdisziplinär zu erarbeiten und in einem kontinuierlichen Prozess weiter zu entwickeln.

Warum CHER.I auf diesem Portal?

Natürlich ist es unumgänglich, CHER.I auf einem eigenen Interportal zu präsentieren.
Hierzu sind jedoch finanzielle Mittel erforderlich.
Deswegen suchen wir Unterstützer, die das Programm von CHER.I interessiert und finanziell fördern wollen.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht via E-mail an
rainer@wellenberg.de

Über den Initiator

Rainer Wellenberg ist Journalist im Energiebereich.

Er ist Gründer und Betreiber des europäischen Energieportals "enerope"
www.enerope.eu

und des Energie-Wissensportals "ENERPEDIA".
www.enerpedia.com

Daneben ist er Initiator des Portals "proCulture" welches seine Ehefrau Petra Constanza betreibt..
www.proculture.eu